Caterina Memic hat als Praktikantin in einem Hotel auf Fuerteventura gearbeitet. Hier ist ihr Bericht:
Sprechstudentinnen wie ich haben´s nicht leicht - Pflichtpraktikum im Ausland für die Uni... juhu... Ich hatte die Wahl zwischen einem englisch- und einem spanischsprachigen Land. Na, wo ist man im Sommer wohl lieber? Klar - Spanien! :) Ok, so weit, so gut. Doch dann musste ich erst mal eine Praktikumsstelle finden. Und das war hart... So wie es aussah, konnte man ein Hotelpraktikum nur über irgendeine Vermittlungsagentur bekommen. Und die sind verdammt teuer, wie wir wissen. Ich versuchte es ohne deren Hilfe, doch leider kein Erfolg. Ich hatte schon beinahe aufgegeben, bis ich durch Zufall auf die Website einer Agentur stiess, deren Vermittlungsgebühr sogar für mich leistbar war. Ja, und somit hatte ich dann endlich mein Praktikum in Spanien. Danke, Practicanaria ;)
Ich hatte mir Fuerteventura als Praktikumsort ausgesucht und ich muss sagen, die Insel ist ein Traum! :) Im Sommer zwar etwas spärliche Vegetation, aber dafür traumhaftes Meer, hohe Wellen und viel zu entdecken. Ach ja, und total süße Streifenhörnchen! ;) Aber kommen wir mal zum Wichtigsten: Das Praktikum absolvierte ich an der Rezeption, d.h. ich machte alles von Check in, Check out, lästige Fragen beantworten, Auskünfte zu Ausflügen geben, Fahrgelegenheiten organisieren, etc. Ich muss allerdings sagen, dass es sehr lehrreich war, vor allem im Hinblick auf die Sprache. Natürlich hatten wir viele Deutsche dort, aber auch Spanier und Leute aus aller Herren Länder. Somit hat sich nicht nur mein Spanisch, sondern auch mein Englisch erheblich verbessert. Meine Kollegen waren größtenteils Spanier, deren Englisch so schlecht war, dass ich bald in allen Bereichen gebraucht wurde. Aber dafür bekam ich gratis Drinks und gratis Spanischunterricht ;) Im letzten Monat durfte ich dann sogar die Hotelinformation ins Deutsche und Englische übersetzen. Es gab immer viel zu tun, da das Hotel sehr gross war (300 Zimmer) und die Gäste ständig kamen und gingen. Langeweile kam also nicht auf.
Außerhalb des Praktikums war ich oft mit meinen Kollegen (die übrigens alle sehr nett waren), aber auch mit Einheimischen unterwegs. Wir machten viele Ausflüge und erkundeten die ganze Insel! Ich fühlte mich bald so zu Hause, dass ich nach den drei Monaten gar nicht mehr weg wollte. Aber ich habe schon mit Practicanaria gesprochen - nächstes Jahr geht´s ab nach Teneriffa! :D
Ich würde wirklich jedem ein Praktikum im Ausland empfehlen - man lernt nicht nur die Sprache und die Kultur besser kennen, sondern entwickelt sich auch selbst weiter. Ein bisschen Taschengeld ist auch drinnen und vor allem ist es doch schöner, einen Sommerjob am Meer zu haben als fad in Deutschland herumzusitzen ;)
Caterina Memic
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