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Drei Monate quer durch die USA

Ein Erfahrungsbericht

   
Robert Breymaier ist drei Monate lang durch die USA gereist und hat uns diesen Bericht geschrieben...

   
Hey hey,
mein Name ist Robi und ich habe eine fast dreimonatige USA-Reise hinter mir... Unser Plan und unser Wissen, was wir (mein Kumpel Florian und ich) in den Monaten erleben werden, strebte gegen Null --> und genau das war ja das Interessante :-)
Wir planten also die Reise...Wir wollten so viel wie möglich sehen! Also buchten wir drei Flüge.
1.Flug-->Stuttgart-New York
2.Flug-->New York-Miami
3.Flug-->LA-Stuttgart

Budgetmäßig hatten wir für den gesamten Trip 6000 Euro eingeplant...

Am 4. März ging unsere Reise los. Wir kamen also aus unserem beschaulichen Dorf in DIE Weltstadt New York... Wow...

Wir fanden Unterkunft in einem überteuerten Hostel in der Upper West Side. Der Name ist mir entfallen, aber es war uns egal, wir hatten ja noch reichlich Kohle :-)
Alles so groß und einfach unbeschreiblich. Wir hatten 2 Wochen eingeplant, und wir schauten (fast) alles an! Times Square, Empire State Building, den Madison Square Garden inklusive NBA Spiel der New York Knicks, 5th Avenue, Ground Zero, Chinatown, Bodies, Wallstreet, Statue of Liberty, Central Park, Harlem und und und... Wir hatten nen unbeschreiblichen Tag auf dem St.Patrick’s Day und ne geniale Nacht in nem Club in Chinatown. Ich war begeistert von New York!!

Die zwei Wochen verflogen im Nu ,und wir flogen weiter nach Miami...
Dort trafen wir bereits am Flughafen drei Freunde aus unsrer Nähe in Deutschland, die ein Auslandssemester in Detroit machten und auch noch ne Woche Miami machen wollten, bevor es losging... Wir fanden ein Hostel in Miami South Beach-->Clay Hostel... Sehr gut und wirklich echt billig! Das Wetter war schön und der Spring Break auch:-) Wir hatten eine tolle Zeit und feierten eine Menge.

Nach einer Woche ging es weiter, und wir mieteten uns ein Auto und fuhren nach Key West. Da wir wussten, jede Nacht ein Motel zu bezahlen, würde uns ruinieren, kauften wir in einem Wallmart das billigste Zelt und die billigsten Schlafsäcke und auf ging’s... ach ja, nach wenigen Meilen warfen wir unsere clevere Idee, nach Karte zu fahren, über den Haufen und kauften uns ein Navi. Ja und dann waren wir auch schon in Key West. 2 Tage waren eingeplant, und wir waren schockiert!! Key West an sich ist sehr, sehr schön, die Strände und die Promenade,  Jet-Ski-Fahren. Aber der Campingplatz... Kein Gras, nur Steine, dafür aber 50 Dollar (!!) pro Nacht!! Schnell weg hier!

Nächster Halt die Everglades. Krokodile ohne Ende und natürlich ne Airboat-Tour. Anschließend waren wir in Tampa in den Bush Gardens, dem berühmten Achterbahnenpark und in Orlando in Sea World... Dann bekamen wir den Tipp, doch noch auf den Spring Break nach Daytona Beach zu gehen --> wir sind dabei:-)
Ergebnis: schlechtes Wetter, d.h. Regen, und echt kalt, nichts los und frustriert und ohne Erwartungen weiter nach Panama Beach. Spring Break. Hallo! Was in Miami und Daytona ja noch echt ausbaufähig war, war hier alles vorhanden! Besoffene Amis und reichlich Partys am Strand... Um ein Haar hätten wir einen deutschen Sat1-Reporter überreden können, unserem Trip zu folgen. Was aber auch an seinem Alkoholpegel gelegen haben könnte:-)

Nach 4 Tagen war wieder Sightseeing angesagt und wir fuhren nach New Orleans. Wir zelteten in einem State Park und wurden von 0 Grad bei Nacht überrascht... brrr... Und das mit unserem 5 Dollar Schlafsack *g* . New Orleans ist ne tolle Stadt, vor allem natürlich der French Market und die bekannte Bourbon Street. Die Kälte machte uns zu schaffen, aber wir mussten ja sparen, denn wir hatten am Anfang total über unseren Verhältnissen gelebt...

Danach kam Memphis an die Reihe. Wir schliefen wieder im Zelt, und dort war es noch kälter... egal, wir sind ja nicht aus Zuckerwatte! Wir schauten uns Graceland an, und jetzt weiß ich viel zu viel über den Elvis! Ich mein, er war ja ein super Typ, aber wir Vollpfosten mussten uns das Deluxe Special Paket kaufen und mussten dann alles, und ich meine alles, anschauen *g* .

Dann ab nach Denver und rein in die Rockys... Wir erreichten sie nach 3 Tagen Fahrt. Die Rockys sind bestimmt toll, aber ich wohne in der Nähe von Österreich und hab die Alpen quasi vor der Türe, und nen 4tausender kann ich jetzt halt auch nicht so arg von nem 6tausender unterscheiden, also war´s jetzt nicht so DAS Erlebnis...

Jetzt hatten wir aber genug von der Kälte und fuhren wieder in Richtung Süden zu den anderen großen National Parks. So besichtigten wir unter anderem den Arches National Park, Cayonlands und natürlich den Grand Canyon... Von den dreien war ich sehr fasziniert! UNglaubliche Aussichten und Figuren aus Stein! Nach ner sehr langen Zeit Wüste und Natur und Kultur war´s Zeit für LAS VEGAS! Noch ein kurzes Stück auf der Route66 und dann ab ins Zockerparadies...

Eine Woche blieben wir dort und genossen das einzigartige Nachtleben in vollen Zügen und schauten uns jedes Kasino an. RICHTIG gezockt haben wir auch... Nach einer durchzechten Nacht in der Disco von dem Kasino NEW YORK NEW YORK stolperten wir mit einem anderen Deutschen und einem aus Österreich vor den Roulett-Tisch... und dann gab es kein Halten mehr, wir schmissen mit den 20-Dollar-Chips um uns, wie wenn wir alle neureiche Dot.com-Millionäre wären... Die Folgen wurden uns zusammen mit einem ordentlichen Kater bewusst  Florian – 600 Dollar und ich ca. 500 Dollar!!!!! Nun gut, nach einigen Absprachen beschlossen wir, unsere Eltern dafür verantwortlich zu machen, auf Grund der Erziehung und somit fragte ich meine Mutter, ob sie mir das fehlende Geld doch bitte überweisen könnte! Sie tobte, aber schließlich bekam ich es --> Zurecht :-)
Okay... Trip nochmal gerettet *g*

Nächstes Ziel San Francisco... Über die Umwege Death Valley und die National Parks Sequia und Yosemite erreichten wir schließlich die Traumstadt am Pazifik! Wir wohnten in einem Hostel ziemlich zentral und schauten uns die üblichen Verdächtigen an: Die Bridge, Alcatraz, Union Square, Chinatown,usw...
Danach folgte eine Woche Chillen an nem schönen Campingplatz in Santa Barbara, bevor es zur zweitletzten Station San Diego ging... Dort feierten wir noch eine Woche am Ocean Beach unseren baldigen Abschied und machten uns dann bereit für die letzte und aufregendste Station Los Angeles...
Leider hab ich jetzt keine Zeit mehr aber evtl. schreib ich noch rein auf welche unglaublichen Zufälle und Erlebnisse wir dort gestoßen sind...

Liebe Grüße Robi

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