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16.06.11

2009 wurden 776.000 Menschen in die EU eingebürgert

 

Im Jahr 2009 erwarben 776.000 Menschen die Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaats der EU. Das meldet die europäische Statistikbehörde Eurostat. 29% der Neubürger stammten aus Afrika, 24% aus Asien, 22% aus europäischen Ländern außerhalb der EU, 15% aus Nord- oder Südamerika und 1% aus Ozeanien.

Die wichtigsten Herkunftsländer waren Marokko (60.000 Eingebürgerte), die Türkei (52.000), Indien (31.000), Ecuador (28.000) und Albanien (27.000).

Die wichtigsten Einbürgerungsländer waren:

  • Großbritannien – 204.000 Eingebürgerte, vor allem aus Indien, Pakistan, Bangladesch und den Philippinen
  • Frankreich – 136.000 Eingebürgerte, vor allem aus Marokko, Algerien, Tunesien und der Türkei
  • Deutschland – 96.000 Eingebürgerte, vor allem aus der Türkei, aber auch in größerer Zahl aus dem Irak, Serbien und Polen
  • Spanien – 80.000 Eingebürgerte, vor allem aus Ecuador, Kolumbien, Marokko und Peru

Pro Kopf der Bevölkerung umgerechnet ergibt sich ein anderes Bild. So gerechnet nahm Luxemburg die meisten Einbürgerungen vor (8,1 pro 1000 Einwohner), gefolgt von Zypern (5,1), Großbritannien (3,3) und Schweden (3,2). Zum Vergleich: Deutschland bürgerte lediglich 1,2 Personen pro 1000 Einwohner ein.

Die Pressemitteilung von Eurostat mit mehr Zahlen (Pdf-Dokument)   
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-10062011-AP/DE/3-10062011-AP-DE.PDF