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Das europäische Statistikamt Eurostat gibt in einer aktuellen Mitteilung eine Übersicht über gesetzliche Mindestlöhne in den Ländern der EU und des Europäischen Wirtschaftsraumes. Demnach differiert das monatliche Mindestbruttoeinkommen von 123 € in Bulgarien bis zu 1683 € in Luxemburg.
Im Einzelnen:
Luxemburg - 1683 €
Irland - 1462 €
Niederlande - 1408 €
Belgien - 1388 €
Frankreich - 1344 €
Großbritannien - 1076 €
Griechenland - 863 €
Spanien - 739 €
Malta - 655 €
Slowenien - 597 €
Portugal - 554 €
Polen - 321 €
Slowakei - 308 €
Tschechien - 302 €
Estland - 278 €
Ungarn - 272 €
Lettland - 254 €
Rumänien - 142 €
Bulgarien - 123 €
Zum Vergleich:
USA - 872 €
Kroatien - 385 €
Türkei - 338 €
Keine allgemeinen gesetzlichen Mindestlöhne gibt es in Deutschland, Zypern, Dänemark, Italien, Österreich, Finnland, Schweden, Norwegen und der Schweiz.
Eine deutlich andere Reihenfolge ergibt sich, wenn man die garantierten Mindestlöhne zum monatlichen Durchschnittseinkommen in Beziehung setzt. Dann erscheint die Regelung in Malta am großzügigsten, wo der Mindestlohn 50,2% des im Jahr 2008 gezahlten Durchschnittslohns ausmacht. Es folgen Griechenland (49,5%) und Frankreich (48,1%). Am anderen Ende der Skala liegt Rumänien, wo der Mindestlohn sich auf 30,5% des Durchschnittslohns beläuft.
Infos und Zahlen auf den Seiten von Eurostat
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/
index.php/Minimum_wage_statistics