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Arbeiten in Italien ?




 

Italien ist von alters her der Deutschen Lieblingsausland. Es ist einerseits nicht weit weg und nicht verstörend exotisch - andererseits erscheint es doch in mannigfacher Hinsicht als faszinierender Gegenentwurf zum Land der Germanen. Das fängt beim Wetter an und hört beim Essen noch lange nicht auf...

Italienische Lebensart ist populär in Deutschland. Und da die Pizzeria an der Ecke die Sehnsucht nach dem Süden nicht nachhaltig stillen kann, ziehen jedes Jahr tausende tedeschi in langen Blechkarawanen über den Brenner. Jedoch bleiben nur die wenigsten länger als ein paar Wochen.


Die italienische Wirtschaft

Das ist erstaunlich - denn Italien ist nicht nur ein romantischer Traum frierender Nordlichter, sondern auch eine der führenden Wirtschaftsnationen der Erde. Die italienische Volkswirtschaft ist größer als die Brasiliens oder Kanadas - auf den Kopf der Bevölkerung umgerechnet entspricht das ungefähr der Wirtschaftskraft von Ländern wie Großbritannien oder Irland. Vorzeigebranchen sind Maschinenbau, Autoindustrie, Textil- und Schuhindustrie, Nahrungsmittelproduktion und die Chemiebranche. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen arbeiten mittlerweile im Dienstleistungssektor - hier ist der Tourismus von besonderer Bedeutung.

Typisch für die italienische Wirtschaftsstruktur ist die überdurchschnittlich große Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen. Fest verankert im regionalen Umfeld, entfalten gerade sie die Innovationskraft, die der italienischen Wirtschaft ihren internationalen Rang sichert. Demgegenüber sind die großen Konzerne oft weit weniger dynamisch, vor allem wenn sie ganz oder teilweise in Staatsbesitz sind. So wird denn auch seit Jahren immer wieder der Rückzug des Staates aus der Wirtschaft gefordert - eine unendliche Geschichte...


Nord und Süd

Typisch ist weiterhin die scharfe wirtschaftliche Spaltung zwischen Nord- und Süditalien. Während der Norden zu den reichsten Regionen Europas zählt und etwa Deutschland an Wohlstand  übertrifft, hinkt die wirtschaftliche Entwicklung des Südens seit Jahrzehnten, nein: seit Jahrhunderten dem Standard hinterher. Nach wie vor ist der Mezzogiorno stark landwirtschaftlich geprägt. Alle staatlichen Entwicklungsprogramme konnten daran nicht viel ändern. Das macht sich auch an der Arbeitslosigkeit bemerkbar - während die Rate im Norden zwischen 6 und 7% liegt, sind im Süden immer noch über 13% Arbeitslose die Regel.
 
 
Chancen für Ausländer

Chancen für ausländische Bewerber bestehen daher eher im Norden und im Zentrum des Landes. Hier gibt es in den letzten Jahren vor allem einen Fachkräftemangel in den Bereichen  Informationstechnologie, Erziehung und Bildung. Auch Facharbeiter für die Industrie werden oft gesucht. Zwar werden viele Jobs unter der Hand über persönliche Kontakte vergeben (über die Ausländer meist noch nicht verfügen). Andererseits beklagen viele Unternehmen die mangelnde Mobilität italienischer Arbeitnehmer, welche oft am liebsten in der Nähe ihres Heimatortes arbeiten. So bleiben Stellen offen, die für Bewerber aus dem Ausland interessant sein können.


Die Sprache

Noch ein Wort zur Sprache. Ohne Italienisch-Kenntnisse ist auf dem Arbeitsmarkt wenig zu gewinnen. Die mancherorts im Internet kursierende Behauptung, Englisch sei als Qualifikation wichtiger als die Landessprache, ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Nur in Branchen, wo partout keine einheimischen Fachkräfte zu kriegen sind, (z.B. IT) wird man ausländischen Mitarbeitern zuliebe die firmeninterne Kommunikation auf Englisch umstellen. Und auch das nur, sofern die italienischen Mitarbeiter dieser Sprache mächtig sind, was keinesfalls sicher ist ! (Englisch ist für Italiener viel schwerer zu lernen als für deutsche Muttersprachler.) Wahr ist allerdings, dass in vielen Unternehmen ein Bedarf an Mitarbeitern besteht, die zusätzlich zu Italienisch auch noch Englisch beherrschen.

Ein Sonderfall ist Südtirol. Hier wird auch in vielen Unternehmen vorwiegend deutsch gesprochen. Italienischkenntnisse sind hier eine wichtige Zusatzqualifikation. Die mit Abstand wichtigste Branche in Südtirol ist der Tourismus.

Infos zum Thema "Arbeiten in Südtirol" finden Sie unter
http://www.provinz.bz.it/arbeit  

 


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