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Arbeiten in Schweden ?




 

Schweden ist ein Land mit renommierten und erfolgreichen Unternehmen, die einen weltweiten Bekanntheitsgrad genießen. Der Fläche nach gehört Schweden zwar zu den größten Staaten der EU, mit seinen 9 Millionen Einwohnern liegt es demographisch aber allenfalls im europäischen Mittelfeld. Deshalb ist es um so erstaunlicher, wie viele "Global player" die Skandinavier ins Rennen schicken. Es sind vor allem Zugpferde wie IKEA, Volvo, Saab, Scania, Hennes & Mauritz, ASEA/ABB, Ericsson, Electrolux oder Alfa Laval, die sich einen international anerkannten Namen machten und von Schwedens Bedeutung als Wirtschaftsstandort künden.

Aus schwedischer Sicht gehört Deutschland zu den wichtigsten Handelspartnern. Deutsche Kaufleute und Fachkräfte haben schon immer eine große Rolle für die schwedische Wirtschaft gespielt und über die Jahrhunderte hinweg in allen Lebensbereichen mit ihrem Wissen eine Sonderstellung innegehabt. Deutschland und deutsche Arbeitskräfte haben in Punkto Ausbildung und Qualifizierung immer noch einen sehr guten Ruf in Schweden, weswegen deutsche Bewerber bei entsprechender Eignung gern genommen werden. Die Einkommensspreizung ist in Schweden geringer als bei uns: Auch geringqualifizierte Arbeitnehmer werden verhältnismäßig gut bezahlt, während auf der anderen Seite gut ausgebildete Kräfte oft etwas weniger verdienen als in anderen, west- oder mitteleuropäischen Ländern. Die Arbeitslosenquote war zuletzt höher als in Deutschland: 6% im Jahr 2016.

 

Arbeitskultur

Das Arbeitsklima ist in Schweden entspannter, Arbeitsabläufe sind weniger hierarchisch organisiert als in Deutschland. Man legt Wert auf Gedankenaustausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Konsultation; von Mitarbeitern wird mehr erwartet als die bloße Ausführung der übertragenen Arbeitsaufgaben. Darüber hinaus ist man in Schweden als Arbeitnehmer nicht so sehr an den erlernten Berufsbereich gebunden; in Stellenanzeigen wird meist mehr Wert auf grundsätzliche Kompetenzen gelegt denn auf eine hundertprozentig passende Ausbildung oder den einschlägigen Berufsabschluß. Ein IT-Spezialist kann ebenso Lehrer werden wie eine Krankenschwester Angestellte in einer Consulting-Agentur -  wenn sie die entsprechenden Fähigkeiten besitzen.

 

Sprache

Grundlegende Kompetenz für einen deutschen Arbeitnehmer oder Praktikanten ist auf jeden Fall die Beherrschung der schwedischen Sprache. Zwar sprechen die meisten Schweden gut  bis sehr gut englisch; Umgangs- und Arbeitssprache ist aber - in schwedischen Unternehmen auf schwedischem Boden - natürlich in der Regel Schwedisch. Wer daher mit dem Gedanken spielt, sich beruflich nach Norden zu orientieren, tut gut daran dabei auch gleich die Augen nach einem schwedischen Sprachkurs offen zu halten. Die meisten wichtigen Informationen liegen im Übrigen ausführlich nur in schwedischer Sprache vor; im Internet gibt es zwar auch englische und deutsche Seiten -  deren informativer Gehalt liegt  jedoch oft unter dem der schwedischsprachigen Angebote.


Erste nützliche Informationen über Arbeiten und Aufenthalt in Schweden gibt es auf der Homepage der Schwedischen Botschaft in Berlin unter:

http://www.schweden.org

oder auf der Homepage des Schwedischen Institutes (Svenska institut):

http://www.si.se

 

 

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