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Bewerbungen folgen in Großbritannien ungefähr dem gleichen Schema wie bei uns.

Interessenten antworten auf eine Stellenannonce mit einer schriftlichen Bewerbung, die im Kern aus einem Anschreiben (covering letter) und einem tabellarischen Lebenslauf (curriculum vitae – CV) besteht.

 

Wie hierzulande auch werden eventuell grundsätzliche Informationen über die ausgeschriebene Stelle vorab telefonisch erfragt. Wie hierzulande auch werden Kandidaten, die die Hürde des ersten Auswahlverfahrens überstanden haben, zu einem Vorstellungsgespräch (interview) eingeladen. Wie hierzulande auch hat sich in Großbritannien um das Ritual der Bewerbung eine Ratgeberindustrie entwickelt, die in Büchern und Kursen Arbeitsuchenden die ultimativen do’s and don’ts der perfekten Selbstpräsentation nahebringen will.

Wir wollen hier zu den Koryphäen der Personalberatung nicht in Konkurrenz treten, sondern uns auf den Hinweis beschränken, dass – grob gesagt – all das, was inhaltlich bei Bewerbungen in Deutschland zu beachten ist, auch in Großbritannien zutrifft.

 

Hier nur der Verweis auf einige formale Besonderheiten:


Die Bewerbung besteht meist nur aus Anschreiben und Lebenslauf:

Schriftliche Arbeitszeugnisse sind in Großbritannien nicht üblich, sie werden daher in der Bewerbung auch nicht erwartet. Davon abgesehen: Selbst wenn Sie Ihre Arbeitszeugnisse übersetzen ließen – britische Personalverantwortliche könnten mit der kryptischen Sprache deutscher Zeugnisse eh nichts anfangen.

Auch Universitäts- und Weiterbildungszeugnisse werden der Bewerbung nicht beigefügt. Man kann Kopien davon zum Vorstellungsgespräch mitbringen.

Wenn Sie in einem kreativen Beruf arbeiten kann es lediglich sinnvoll sein, Arbeitsproben mit einzuschicken.

 

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist tabellarisch und allerhöchstens 3 Seiten lang.

Er enthält kein Foto und wird weder datiert noch unterschrieben.

Er besteht oft aus 5 Abschnitten:

Persönliche Daten
Beruflicher Werdegang in antichronologischer Reihenfolge;
d.h. es wird mit der letzten Beschäftigung begonnen
Ausbildung
Zusatzqualifikationen
Persönliche Interessen


Deutsche Ausbildungen und Berufspositionen sind oft nicht exakt ins Englische zu übertragen. In diesem Fall ist es meist sinnvoller, die deutsche Bezeichnung zu verwenden und in Klammern eine englische Umschreibung dahinter zu setzen. Sonst sind Missverständnisse zuweilen vorprogrammiert.

 

Referenzen

Da in Großbritannien Arbeitszeugnisse unüblich sind, spielen Referenzen eine größere Rolle als bei uns. Eine Referenz oder – sprachlich genauer – ein Referenzgeber (referee) ist ein Ansprechpartner, der bereit ist, dem Unternehmen Auskunft über die Fähigkeiten des Bewerbers zu geben. Das kann z.B. ein früherer Arbeitgeber sein oder auch der Professor, bei dem ein Uni-Absolvent gerade seine Prüfung abgelegt hat.

Traditionellerweise gehören ans Ende eines Musterlebenslaufs auch Namen und Anschriften von mehreren referees. Natürlich sollten Sie sich vorher vergewissert haben, dass die genannten Personen auch tatsächlich bereit sind, über Sie Auskunft zu geben (und dass diese Auskünfte positiv ausfallen...)

Heute wird aber auch in Großbritannien die Bedeutung von Referenzen mehr und mehr in Frage gestellt, da diese in der Regel sowieso immer freundlich ausfallen – sonst wäre der Referenzgeber vom Bewerber ja nicht genannt worden. Viele Bewerbungsberater halten sie mittlerweile für unnötig.

Wenn Sie keine Namen nennen, aber trotzdem auf der sicheren Seite sein wollen, schreiben Sie ans Ende Ihres Lebenslaufs: „References available on request". Das bedeutet natürlich, dass Sie notfalls auch tatsächlich einige Namen aus dem Hut zaubern können müssen.


Aufmachung und Verpackung

Es ist in Großbritannien noch verpönter als bei uns, seine Bewerbung mittels diverser edler Mappen und Klarsichthüllen aufzudonnern. Ein Klemmhefter ist meist das höchste der Gefühle. Mehr empfiehlt sich schon aus finanziellen Erwägungen nicht: Bewerbungsunterlagen werden nämlich in der Regel nicht zurückgeschickt.


Sprachprobleme

Wie in Deutschland spielt auch in Großbritannien der sprachliche Eindruck eine wichtige Rolle. Nun mag man als Deutscher zwar zuweilen einen gewissen Ausländerbonus haben; trotzdem sollten Sie zumindest Rechtschreib- und Grammatikfehler tunlichst ausmerzen. Im Idealfall lassen Sie den Text von einem native speaker korrigieren.

Bewerbungstipps im Internet bieten die meisten Internetjobbörsen. Z.B.

http://www.monster.co.uk/  ("Career Resources")
http://www.jobisjob.co.uk/ ("Careers centre")

 

 

 

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