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Im Großen und Ganzen folgt das Bewerbungsprozedere in Irland denselben Regeln wie in Deutschland. All die inhaltlichen Hinweise und Ratschläge, die deutsche Bewerbungsratgeber vorbringen, gelten - cum grano salis - auch für Irland. Die im Internet mancherorts kursierende Behauptung, auf der grünen Insel könne man neben vielem anderen auch das Bewerbungsritual viel lockerer nehmen als auf dem Kontinent, ist mit Vorsicht zu genießen.

Gute Stellen werden in Irland so wenig verschenkt wie anderswo. Eine schlampig verfasste Bewerbung wird dem Bewerber hier genau so negativ angekreidet wie in jedem anderen Land Europas.

(Der bei der Bewerbung zu betreibende Aufwand hängt natürlich auch von der Natur des ins Auge gefassten Jobs ab.  Wer nur für zwei Wochen einen Ferienjob sucht, kann sich daher die folgenden Hinweise durchaus schenken...)

Da inhaltlich also nichts Überraschendes zu vermelden ist, sei hier nur auf einige Formalia hingewiesen:


Bestandteile

Die Hauptbestandteile der Bewerbung sind Anschreiben (cover letter) und Lebenslauf (CV). Damit ist eine korrekte Bewerbung schon komplett. Beigefügt werden können Kopien von Diplomen und Zertifikaten, Arbeitsproben (bei kreativen Berufen) sowie eventuell letters of reference (etwa: Empfehlungsschreiben). Sinnvollerweise alles auf Englisch bzw. mit einer englischen Übersetzung. Bewerbungsfotos sind nicht üblich. Streng formalisierte Arbeitszeugnisse wie hierzulande gibt es in Irland nicht, sie werden daher auch nicht erwartet - verstehen würde sie eh niemand...


Anschreiben

Das Anschreiben enthält die bekannten Bestandteile: Kontaktdaten, Motivation des Kandidaten, Herausstellung der passgenauen Qualifikation, möglicher Eintrittszeitpunkt... Und das alles möglichst knapp.


Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf ist zwischen 2 und 4 Seiten lang. In der Regel ist er sinnvoll in mehrere Abschnitte untergliedert, z.B.
- Qualifications
- Work Experience
- Skills
- Achievements (ehrenamtliche Tätigkeiten u.dgl.)
- Hobbies and Interests
- Referees
Einen einheitlichen Standard gibt es hier aber nicht. Innerhalb der Abschnitte ist er meistens antichronologisch aufgebaut, d.h. er fängt mit dem zeitlich am kürzesten zurückliegenden Punkt an.


Referenzen und Referenzgeber

Statt auf Arbeitszeugnisse verlassen sich irische Personalverantwortliche gerne auf Referenzen. Darunter versteht man in der Praxis eine mündliche oder schriftliche Empfehlung (bzw. kritische Beurteilung) des Kandidaten durch einen früheren Arbeitgeber, einen Universitätsprofessor oder wer auch immer sonst kompetent erscheint. Referenzbriefe - Empfehlungsschreiben - scheinen allmählich etwas außer Mode zu kommen. Von größerer Bedeutung ist die Nennung von potentiellen Referenzgebern (referees) im CV. Der Arbeitgeber kann dann entscheiden, ob er direkt bei den angegebenen Personen Erkundigungen über den Kandidaten einholen möchte oder nicht. Natürlich sollte man nur solche Personen als referees nennen, die man vorher vorgewarnt hat (und deren Urteil denn auch tatsächlich positiv ausfällt...) Wenn man nicht gerne Namen nennen möchte, schreibt man einfach "referees available on request" - wenn die Nachfrage tatsächlich kommen sollte, muss man dann aber auch Referees  benennen können.


Sprache

Bewerbungssprache ist natürlich Englisch. Niemand erwartet von einem ausländischen Bewerber shakespearsche Sprachgewalt. Rechtschreibe- und Grammatikfehler sollte man sich aber tunlichst verkneifen. Denn in einem Wörterbuch nachschlagen kann schließlich auch ein Ausländer - so viel Mühe muss sein.


Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräche laufen so ähnlich ab wie hierzulande. Sorgfältige Kleidung und formell-korrektes Auftreten gehören auch in Irland zum Standard - auch wenn der Umgangston später vielleicht etwas lockerer wird. Unter Umständen kann ein erstes Gespräch auch telefonisch von Deutschland aus geführt werden. Bei höher eingestuften Jobs wird die Firma in der Regel bereit sein, die Anreise nach Irland zu finanzieren.

Viele Internetstellenbörsen bieten zusätzliche Infos zum Thema Bewerbung. Die finden Sie auch z.B. auf der Seite CareersPortal, einer Infoseite des Bildungsministeriums:
https://careersportal.ie  

 

Wie gesagt: Die meisten Tipps werden Ihnen sehr bekannt vorkommen.

 

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